Stefan Schneeberger

Lehre als:

Elektronikmechaniker

Heute:

Verwaltungsratspräsident bei Bürki Electric in Steffisburg

Mein Tipp:

«Bei der Berufswahl wie auch bei der späteren beruflichen Weiterbildung ist es wichtig, jeweils gut zu erkennen, welche Tätigkeit einem liegt und interessiert. Finanzielle Überlegungen oder Statusfragen sollten nicht im Vordergrund stehen. Letztendlich entstehen Zufriedenheit und Erfolg im Beruf nur dann, wenn die tägliche Tätigkeit Freude macht.»

Die Laufbahn:

Während seiner Schulzeit arbeitete Stefan Schneeberger gelegentlich als Wochenplätzler auf einem Bauernhof. Dort hat sie ihn gepackt, die Freude am «Motoren und Schrüblen». Und dort entstand auch sein Wunsch nach einem handwerklich-technischen Beruf. Über die Berufsberatung wurde er auf die Lehrwerkstätten Bern aufmerksam und dort absolvierte er dann auch eine vierjährige Lehre zum Elektronikmechaniker (heute Elektroniker/in EFZ).

Zeichnen, berechnen, produzieren und testen – die Kombination von Theorie und Praxis faszinierte ihn. Ihm gefiel, dass er nach neun Jahren klassischem Schulunterricht etwas «Griffiges» lernen konnte.

Nach Lehrabschluss hatte Stefan Schneeberger ein klares Ziel. Er schrieb sich an der Ingenieurschule in Burgdorf (heute Fachhochschule) ein für das Studium in Elektrotechnik. Vor und während des Studiums absolvierte er Militärdienste, in den Semesterferien arbeitete er als Elektronikmechaniker.

Nach Abschluss des Studiums war er einige Jahre bei der BBC (heute ABB) als Entwickler für Kraftwerk- und Industrieleittechnik tätig. Berufsbegleitend absolvierte er ein Nachdiplomstudium in Unternehmensführung und wurde schliesslich technischer Leiter und später Geschäftsleiter und Inhaber der Firma Bürki Electric AG.

In allen seinen Funktionen hat sich seine berufliche Grundbildung bewährt. «Ich kenne das Kerngeschäft aus der eigenen Praxis», meint er. «Ich weiss, wovon ich spreche!»

Das Unternehmen:

Die Bürki Electric AG entwickelt, baut und wartet Steuerungen und Schaltanlagen. Als Zulieferbetrieb betreut sie einen breiten Kundenkreis, von Maschinen- und Anlagebauern, über Betreiber von Produktionsanlagen, bis hin zu Energienetzbetreibern.