Thomas Trachsler

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Laufbahn
Während sein älterer Bruder, ein Techniker und Bastler, motorisierte Seifenkisten bastelte, las Thomas Trachsler viel. Er interessierte sich für die Theorie von Fahrzeugen und wollte schon als Schüler verstehen, wie etwas funktioniert. Als es um die Berufswahl ging, da schnupperte er in verschiedenen Berufen, um sich ein breites Bild der Berufswelt zu machen. Schliesslich entschied er sich für eine Lehrstelle als Kaufmann im Reisebüro des ACS (Automobil Club der Schweiz). «Der Chef merkte, wie ich ticke. Er gab mir Zeit, mich in ein Thema zu vertiefen, weil er wusste, dass ich den Turbo zünden würde, sobald ich die Sache verstanden hatte.»
«Bereits während der Ausbildung lernte ich, wie wichtig ein guter Umgang mit Menschen ist. Das bedeutet: zuhören, Rückmeldungen ernst nehmen und klar kommunizieren. Der direkte Kundenkontakt am Schalter oder per Telefon (auch in Französisch), das trieb mir zwar oft den Schweiss auf die Stirn. Ich erhielt aber immer Unterstützung von meinem Team.».
Nach Abschluss der Lehre suchte Thomas Trachsler eine neue berufliche Herausforderung. Da er sich damals in den Reisebüros weniger Karrierechancen ausrechnete, entschied er sich für eine Stelle bei der Mobiliar. Natürlich in der Motorfahrzeugversicherung, wo er sein kaufmännisches Wissen und seine Leidenschaft für Fahrzeuge optimal einsetzen konnte.
Über all die Jahre bildete sich Thomas Trachsler stetig weiter und übernahm bei der Mobiliar verschiedene leitende Aufgaben im Innen- und Aussendienst. Heute ist Thomas Trachsler als Leiter Versicherungen verantwortlich für den grössten Direktionsbereich der Mobiliar mit rund 1000 Mitarbeitenden. Ein grosser Teil seines Alltags ist von Meetings in unterschiedlichsten Zusammensetzungen geprägt. «Der Umgang mit Menschen bleibt für mich deshalb ein zentraler Bestandteil meines beruflichen Lebens.»
Würde er seine Laufbahn wieder mit einer Lehre beginnen? «Ja, ich habe das Kaufmännische von der Pike auf gelernt und konnte theoretisches Wissen direkt in der Praxis umzusetzen. Die Lehre hat mich nicht nur auf das Fachliche vorbereitet: Ich habe früh gelernt, zu kommunizieren, die Komfortzone zu verlassen und Verantwortung für mein Tun zu übernehmen. Etwas, das mir noch heute zugutekommt.»